Gut Aiderbichl

Seit dem Jahre 2000 gibt es das europaweit bekannte „Gut Aiderbichl“. Das Gut ist ein Gnadenhof der besonderen Art, der anhand geretteter Tiere zum Nach- und Umdenken bewegen soll. Sein Erbauer Michael Aufhauser hat den Bau aus privaten Mitteln finanziert. Mittlerweile stehen über 1000 Tiere unter dem Schutz von Gut Aiderbichl. Bei den Tieren handelt es sich ausschließlich um arme, gerettete Tiere, die sich jetzt auf 100 ha Weideland und in geräumigen Stallungen bester Haltung erfreuen.

Die Begegnungsstätte von Mensch und Tier wurde mit einer eigenen Doku-Serie (Die Tierretter von Aiderbichl, ARD) und alljährlich einer zweistündigen Eurovisionssendung am Heiligen Abend „Weihnachten auf Gut Aiderbichl“ sowie weiterer Abendsendungen einem Millionenpublikum bekannt. Jährlich pilgern über 250.000 Besucher auf den Hügel oberhalb des Wallersees. Die Aussicht von Gut Aiderbichl über das Flachgau reicht bis zu den Bayerischen Alpen. Besuchern wird im Rahmen ihres Eintrittes eine kostenlose Führung angeboten. Pferde, Rinder, Schweine, Ziegen, Füchse, Schafe, Hasen und Geflügel jeder Art dominieren den Tierbestand. Frei herumlaufende Esel, Ponys und andere Tiere vermitteln eine paradiesische Atmosphäre.

 

Im Jahr 2006 entstand ein weiterer Ort der Begegnung für Mensch und Tier nach dem selben Konzept - Gut Aiderbichl Bayern. Daneben werden neun weitere Höfe, wie beispielsweise der Köglerhof in Kärnten oder der Brandstätterhof in Kilb (Niederösterreich), von Gut Aiderbichl geführt. So leben derzeit auf insgesamt elf Höfen mehr als eintausend gerettete Tiere.
Die beiden großen Güter in Henndorf und Bayern sorgen mit Eintrittsgeldern, dem Verkauf von Geschenkartikeln, Jahreskarten und Mitgliedschaften sowie dem gastronomischen Angebot für die finanziellen Mittel für den Unterhalt der Tiere. Die nicht besuchbaren Höfe werden durch Spenden und Zuwendungen erhalten. Gut Aiderbichl ist erfolgreich, arbeitet dank klarer Strukturen, einer großartigen Öffentlichkeitsarbeit und einem beherzten Team wirtschaftlich gesund, ist aber nicht profitabel.
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© Wallmannsberger